Hmburg

Wie lebt es sich in den besten Stadtteilen Hamburgs?

Speicherstadt(Hafencity)

Laut Wikipedia ist die Speicherstadt „der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt“. Sie steht seit 1991 unter Denkmalschutz und gehört seit 2015 zusammen mit dem Kontorhausviertel zu den UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten.

In der Speicherstadt ist es immer schön. Du kannst sie zu Fuß erkunden oder während einer Barkassenfahrt durch die Fleete. Vor allem in der Dämmerung und abends entsteht durch die beleuchteten Fassaden eine besondere Stimmung.

Die Gebäude in der Speicherstadt beherbergen heutzutage Freizeitangebote wie das bei Groß und Klein beliebte Miniatur Wunderland oder das Speicherstadtmuseum, in dem man sich über die Geschichte der heutigen Welterbe-Stätte informieren kann, bevor man sie selbst erkundet. In den Räumlichkeiten des Hamburg Dungeon kann eine gespenstische Reise durch die hamburgische Geschichte unternommen werden. Das Deutsche Zollmuseum, das die Geschichte des Zolls und Schmuggels wiedergibt, das Internationale Maritime Museum mit tausenden von Schiffsmodellen und Seekarten, oder das Automuseum Prototyp mit PS-Raritäten aus 70 Jahren Automobilhistorie sind stets einen Besuch wert.  Um einen höheren Wohnanteil in der Innenstadt zu erreichen, ist es ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs, das ungestörte Nebeneinander von traditionellem Handel, neuen Büro- sowie Gewerbenutzungen und dem Wohnen zu ermöglichen. Zurzeit ist das Wohnen in der Speicherstadt aufgrund des fehlenden Hochwasserschutzes allerdings nur sehr begrenzt möglich. Die Speicherstadt wird sich zukünftig noch stärker als wichtiger Trittstein zwischen historischer Innenstadt und HafenCity präsentieren. Zu einem lebendigen Quartier gehört das Wohnen als unverzichtbarer Baustein dazu und soll deshalb zukünftig in der Speicherstadt – an den wenigen Stellen, an denen es möglich ist – seinen Platz finden.  Trotz aller Schwierigkeiten, wie der Berücksichtigung des Denkmalschutzes und des Brandschutzes sowie den teilweise sehr großen Gebäudetiefen, werden attraktive Wohnungen in den Speichern entstehen können. Wohnungen, die in diesem einmaligen historischen Ambiente in zentralster Lage sicherlich viele Menschen ansprechen werden.

Die Reeperbahn(Sankt Pauli)

Die Hamburger/innen als auch die Hamburg Besucher/innen, die Touristinnen und Touristen, die Jugendlichen aus den Vorstädten und überhaupt alle treffen sich hier, um auszugehen und zu feiern.

Neben allem, was mit Erotik und Sex zu tun hat, bietet der Kiez auch großartige Musikclubs, Theater und eine Musicalbühne. Und jedes Jahr im September findet dort an vier Tagen und Nächten das Reeperbahnfestival statt, Europas größtes Clubfestival.

Der Stadtteil gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte und grenzt an die Neustadt, Altona-Altstadt sowie den 2008 neu gegründeten Stadtteil Sternschanze, von den großen Teilen vorher zu St. Pauli gehörten. Im Süden wird er durch die Elbe und den Hafen begrenzt.

Seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und ist so wechselhaft wie spannend. Die erste bekannte Besiedlung des heutigen St. Paulis war ein Kloster, dann war es gehörte es zum Hamburger Berg, der zunächst nicht besiedelt werden durfte. Später war das Gebiet denjenigen vorbehalten, die sich das Leben innerhalb der Stadtmauern nicht leisten konnten, sowie Aussätzigen und anderen unerwünschten Personen.

Erst nach Aufhebung der Torsperre und der folgenden Eingemeindung 1894 wurde aus der Vorstadt St. Pauli ein Hamburger Stadtteil. Der Hamburger Berg war inzwischen vollständig abgetragen worden, um in verschiedenen Kriegen freies Schussfeld zu gewährleisten. Bis heute erinnert an die ursprünglich hügelige Landschaft jedoch die Redewendung „auf St. Pauli“. Bis 1937 blieb das heutige St. Pauli noch geteilt. Es gehörte teils zu Hamburg, teils zur selbstständigen Stadt Altona.

Im vom Kiez, dem Hafen und viel Gastronomie geprägten Stadtteil St. Pauli, der 2,2 Quadratkilometer groß ist, lebten laut Statistikamt Nord Ende 2018 genau 22.436 Menschen. Gegen den Trend in Hamburg schrumpfe der Stadtteil zuletzt etwas. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund ist auf St. Pauli mit 37 Prozent etwas höher als in ganz Hamburg mit seinen 35,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote ist mit 6,8 Prozent ebenfalls vergleichsweise hoch.

Familien mit Kindern müsst Ihr auf St. Pauli lange suchen. Der Kiez ist eine Hochburg von Singles. Das geht aus Zahlen zur Haushaltsstruktur des Statistikamts hervor. Demnach waren Ende 2018 annähernd 70 Prozent der Wohnungen von Alleinstehenden belegt. Nur rund 13 Prozent der Immobilien beherbergten Familien mit Kindern. Die restlichen Wohnungen belegen Paare ohne Kinder. Im Stadtteil St. Pauli gibt es insgesamt 12.500 Wohnungen. Somit entfallen laut Statistikamt Nord auf jeden Einwohner im Schnitt 35,8 Quadratmeter Fläche. Wenn ihr eine billige, öffentlich geförderte Bude sucht, sind die Chancen hier größer als in vielen anderen Teilen der Stadt. Der Anteil an Sozialwohnungen liegt mit 15 Prozent fast doppelt so hoch wie im Hamburger Durchschnitt.

Die Elbphilharmonie(Hafencity)

Die Elbpilharmonie erscheint erst auf dem dritten Platz, da die Landungsbrücken und der Hafen sich den zweiten Platz in den Top Ten teilen und wir deren Punkte zusammengezählt haben. Wir finden, dass es dem jüngsten Wahrzeichen Hamburgs gut steht, sich hier in die bekannten Sehenswürdigkeiten einzureihen. 

In den ersten beiden Jahren nach den Eröffnungen im November 2016 (Plaza) und Januar 2017 (Konzertbetrieb) schienen alle Hamburg Besucher/innen nur ein Ziel zu haben: Die Elphi!

Mittlerweile ist sie einfach da, gehört dazu – und liegt ja auch „in echt“ am Hafen in der Hafencity und in der Nähe des Speicherstadt. Also passt das alles ganz wunderbar zusammen.

Die Hafencity, die erst seit 2008 ein offizieller Stadtteil Hamburgs ist, befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Insel Grasbrook, welche bis Anfang des 19. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt lag. Im 19. Jahrhundert reichten dann die Kapazitäten des Binnen- und Niederhafens nicht mehr aus, sodass man sich dazu entschloss, die Stadtmauern niederzulegen. Die Planung der Bebauung des Großen Grasbrooks wurde in den 1990er Jahren entwickelt. Im Jahr 2001 wurde dann begonnen das erste Gebäude zu bauen. Zwischen 2025 und 2030 soll die Hafencity nahezu fertiggestellt sein. Doch neben schicken Eigentums- und Mietwohnungen gibt es in der HafenCity auch zahlreiche Restaurants, Cafés, Büros, Hotels und die weltberühmte Elbphilharmonie. Zukünftig soll diese einen Wohn- und Arbeitsraum für über 50.000 Menschen bieten. Im ehemaligen Baakenhafen, das als eins der spektakulärsten Wohnungsbauprojekte ganz Hamburg gilt, entstanden bereits 2015 2.000 Wohnungen, wobei nur ein Viertel davon Luxus-Eigentumswohnungen waren. Die restlichen Wohnungen sind Sozial-, Alten, oder Studentenwohnungen. Letzteres bietet sich besonders an, da in der HafenCity viele private Universitäten und Hochschulen, wie beispielsweise die HCU ihren Sitz haben. Welche Erwartungen Mieter im Jahr 2022 an die perfekte Wohnung haben, könnt Ihr hier erfahren.

Der Fischmarkt(Altona)

Der Altonaer Fischmarkt findet jeden Sonntag bei der Hamburger Fischauktionshalle (Google Maps) – auf dem Foto zu sehen – statt. Sechster Platz in den Hamburg Sehenswürdigkeiten Top Ten, vermutlich weil es sowas so nur in Hamburg gibt.

Zu einem richtigen, echten, authentischen Fischmarktbesuch gehört, dass Sie vorher nicht schlafen, sondern die Nacht irgendwo auf dem Hamburger Kiez durchmachen bis der Fischmarkt um 5:00 Uhr anfängt.

Im Winterhalbjahr – ab Mitte November bis Mitte März – müssten Sie entweder mehr Feierkondition mitbringen oder einfach morgens früh aufstehen, denn dann beginnt der Fischmarkt „erst“ um 7:00 Uhr. Um 9:30 Uhr ist schon wieder Schluss.

Es lohnt sich aber auch, erst später hinzugehen, denn am Ende werden Ihnen die Waren schon fast wortwörtlich nachgeschmissen – es gibt oft viel für wenig Geld.

Der Fischmarkt liegt im schönen Stadtteil Altona. Altona hat eine ganz interessante Geschichte vorzuweisen. 1640 fiel das bis dato holsteinische Altona an Dänemark und blieb mehr als 200 Jahre lang dänisch. Nachdem der dänische König der Gemeinde 1644 das Stadtrecht verlieh, erlebte Altona einen regelrechten Aufschwung, sowohl wirtschaftlich als auch, was die Bevölkerungsentwicklung betrifft. Auch viele Hamburger zogen hierher und 1710 war Altona mit 12.000 Einwohnern bereits die zweitgrößte dänische Stadt nach Kopenhagen. 1713 wurde die Stadt im Großen Nordischen Krieg von den Schweden fast vollständig niedergebrannt, weshalb die wenigen bis heute erhaltenen historischen Gebäude aus der Zeit nach dem sogenannten Schwedenbrand stammen. Noch unter dänischer Herrschaft entstand in Altona der erste Freihafen Nordeuropas. Nach Dänemarks Niederlage im Deutsch-Dänischen-Krieg fiel Altona zunächst an Preußen und Österreich, geriet dann unter österreichische Verwaltung und gehörte nach dem Preußisch-Österreichischen-Krieg ab 1867 zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Wer sich für das Wohnen in Hamburg Altona interessiert, befindet sich in bester Gesellschaft. Immer mehr Wohnungssuchende erkennen die Attraktivität des bekannten Stadtteils in Hamburg. Interessierte finden viele geeignete Ecken und Plätze wie beispielsweise die idyllischen Hoflagen in Hamburg Altona Nord oder das Neubaugebiet Hamburg Altona Behrendt. Besonders bei junge Familien ist das Kaufen einer Wohnung in Altona ein begehrter Wunsch. Hamburg Altona gilt als besonders bunt und vielfältig, denn viele Menschen aus verschiedenen Ländern leben hier glücklich zusammen. Durch die wachsende Beliebtheit des einstigen Fischerdörfchens stiegen auch die Immobilienpreise in den letzten Jahren an. Der durchschnittliche Kaufpreis einer Bestandswohnung liegt im Durchschnitt bei 6.200 € pro Quadratmeter. Die Vermarktung einer Immobilie in Hamburg Altona ist erfahrungsgemäß ein sehr schneller Prozess. Wer Immobilien in Altona kaufen oder verkaufen möchte, kann sich jederzeit gerne an unsere erfahrenen Makler in Altona wenden.

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